Computersucht

Im einem Drogenbericht der Bundesregierung ist dem Internet ein eigenes Kapitel gewidmet. Nach Angaben der Drogenbeauftragten wird das Problem der Onlinesucht immer gravierender. 3 – 7% der Nutzer sind Computersüchtig davon alleine 14.000 Jugendliche, Tendenz steigend. Im Mittelpunkt stehen hierbei Onlinespiele und der Chat sowie der übermäßige Konsum sexueller Seiten. Ein Onlinesüchtiger verbringt 10 -18 Stunden am Tag am Computer. Hier sollte sich Jeder fragen „Wann beginnt die Sucht?“.

Nach den Experten zu folge beginnt die Sucht wenn der Nutzer mehr als 6 Stunden am Tag vor dem Computer verbringt und darüber hinaus alle anderen persönlichen Aufgaben vergisst und ein aggressives Verhalten an den Tag legt wenn Er nicht ins Internet kommt. Weitere Anzeichen sind körperlicher und psychischer Stress, Schlaf- oder Konzentrationsstörungen. Süchtige sollen sich nach Erkenntnissen der Experten, besonders gern auf Seiten mit Onlinespielen, pornografischen Websites, in Social Networks und Onlineshops aufhalten.

In letzer Zeit wird die Frage diskutiert, ob Computerspiele und bestimmte Seiten die Nutzer negativ beeinflussen können, da gibt es nur ein klare Antwort und die lautet, Ja!! Aber was am schlimmsten ist, der PC-Nutzer verliert jeglichen Kontakt zur Familie, Freunde und andere Interessen, Hobbys und Pflichten werden total Vernachlässigt und die Gewaltbereitschaft geht bei einigen so weit das Sie die Hemmschwelle total überschreiten und nicht mal mehr vor bewaffneter Gewalt und Mord zurückschrecken.

Aber es gibt immer einen Ausweg, in leichten Fällen könnten die Betroffenen einen kontrollierten Umgang mit dem Netz erlernen - vor allem, wenn sie noch jung sind. Doch in Extremfällen ist ein "kalter Entzug" der einzige Weg, um die Süchtigen aus ihrer Scheinwelt ins reale Leben zurückzuholen. Nach drei bis vier Wochen ohne Internet sollten die Leute wieder klar im Kopf sein und sich fragen, was in Ihrem Leben falsch gelaufen ist. Trotz der vielen Diskussionen ob das nun eine neue eigene Krankheit ist oder nicht haben viele Caritative Einrichtungen die gefährlichen Signale erkannt und im Gegensatz zu den Krankenkassen reagiert. Sie haben Selbsthilfegruppen eingerichtet um den Menschen zu helfen.